Wenn dieser Problembereich in Ihrem Unternehmen existiert, kommen in der Regel die auf dieser Seite aufgeführten Methoden in Frage. Welche der angegebenen Lösungen am besten passt, hängt von Ihrer konkreten Situation an.
Empfehlung:
Machen Sie sich mit den Lösungen vertraut.
Prüfen Sie, welche Lösung am besten zu Ihrem Unternehmen passt.
Prüfen Sie, wie die ausgewählte Lösung an Ihre konkrete Situation angepasst werden sollte.
Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit Experten und anderen KMU im Rahmen einer Wissenswerkstatt, um die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Wissensmanagement-Lösung: Wissensstrukturierung
Für viele Unternehmen ist es wichtig zunächst zu klären, welche Wissensfelder intern bestehen und welchen Entwicklungsstand diese aufweisen. Durch eine Wissensstrukturierung legt man durch eine größere Transparenz in Bezug auf wichtige Wissensfelder eine Grundlage für die Verbesserung des Wissensaustauschs zwischen Mitarbeitern aber auch für die kontinuierliche Entwicklung der Wissensbasis des Unternehmens.
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Wissensmanagement-Lösung: Expertenkreise
Expertenkreise (Synonyme und verwandte Begriffe: Themennetzwerke, Communities of Practice, Wissensgemeinschaften, Knowledge Communites, Qualitäts- und Innovationszirkel) sind interne Gruppen von Mitarbeitern, die Wissen zu bestimmten Themen und Fragestellungen im Unternehmen austauschen und weiterentwickeln.
Im Unterschied zu befristeten Projektteams sind Expertenkreise längerfristiger, flexibler und über die Grenzen von Organisationseinheiten hinweg angelegt.
Wissensmanagement-Lösung: Blogs in Unternehmen
Blogs sind Webseiten, die es Mitarbeitern ermöglichen ein Art Online-Tagebuch zu führen. Durch Blog-Systeme können die beteiligten Mitarbeiter auf einfache Weise Inhalte erstellen, verändern und damit den Stand der Arbeit, Erfahrungen und Ideen zur Diskussion zu stellen.
Unternehmen setzen Blog-Technologien für unterschiedliche Zwecke ein, z.B. für die Kommunikation mit Kunden. Hier geht es jedoch vor allem um Blogs für die interne Kommunikation. Für Kollegen, die z.B. nicht am selben Standort arbeiten und sich nur selten in Besprechungen treffen, können Blogs ein hilfreiches Kommunikationsmedium sein.
Wissensmanagement-Lösung: 6 Denkhüte
Die sog. „Denkhüte von De Bono“ (engl. Six Thinking Hats) ist eine von Edward de Bono 1986 vorgestellte Kreativitätstechnik. Es handelt sich dabei um eine Gruppendiskussion, bei der nach einander verschiedene Perspektiven eingenommen werden (repräsentiert durch sechs verschiedenfarbige Hüte). Der Wechsel der Perspektiven fördert einen effizienten Dialog. Gleichzeitig stellt die Methode sicher, dass kein Blickwinkel außer Acht gelassen wird und in konstruktiver Weise für den Wissensaustausch genutzt wird.
Die 6 Denkhüte werden in Unternehmen eingesetzt, um den Wissensaustausch z.B. zwischen verschiedenen Abteilungen zu verbessern und Barrieren abzubauen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Weiterlesen: Six thinking hats
Wissensmanagement-Lösung: Wiki
Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“) ist ein System, in dem die Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch geändert werden können. Wikis sind Hypertext-Systeme, (d.h. die Inhalte sind verlinkt.). Eine Visionshistorie ermöglicht, dass Veränderungen ggf. auch wieder rückgängig gemacht werden können. Wikis gehören zu den IT-Lösungen, die auch mit dem Begriff „Web 2.0“ bezeichnet werden, weil sie im besondere Maße die Zusammenarbeit von Menschen über das Internet fördern. Das bekannteste Wiki ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org). In Unternehmen werden Wikis u.a. dazu verwendet, um den Wissensaustausch und die gemeinsame Wissensentwicklung zu fördern.
Wissensmanagement-Lösung: Protallösungen
Ein Portal dient dazu, Anwendungen und Datenquellen unter einer einheitlichen Weboberfläche zusammenzuführen.
Weiterlesen: Portal-Lösungen
Wissensmanagement-Lösung: Mitarbeiter-Zeitschriften
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Wissensmanagement-Lösung: Mikro-Artikel
Ein Mikro-Artikel dokumentiert auf ca. einer Seite eine Erfahrung, die eine Person in einer bestimmten Situation gemacht hat. Durch die vorgegebene Form des Mikro-Artikels wird sicherstellt, dass die beschriebene Erfahrung - auch nach längerer Zeit noch - für den Autor und auch für Dritte gut verständlich ist. Auf diese Weise werden individuelle Erfahrungen im Unternehmen nutzbar gemacht.
Wissensmanagement-Lösung: Mitarbeiterverzeichnis
Mitarbeiterverzeichnisse (Synonyme: Mitarbeiterprofile, Expertenverzeichnisse, Who-is-who-des-Unternehmens) sind Verzeichnisse über die Kompetenzen und das Wissen der Mitarbeiter eines Unternehmens. Durch Mitarbeiterverzeichnisse soll die Suche nach internen Experten und die Kontaktaufnahme erleichtert werden.
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Wissensmanagement-Lösung: Diskussionforen
Ein Diskussionsforum ermöglicht Mitarbeitern ihre Gedanken, Meinungen und Erfahrungen über ein IT-System auszutauschen und zu archivieren. Die Kommunikation findet dabei asynchron statt, dass heißt sie verläuft in der Regel unabhängig von vereinbarten Terminen und Besprechungen.
Wissensmanagement-Lösung: Customer Relationship Management Systeme (CRM-Systeme)
CMR-Systeme legen den Schwerpunkt auf die Kunden-Beziehungen des Unternehmens und bündeln alle Informationen, die in Zusammenhang mit Kunden an unterschiedlichen Stellen entstehen. Dadurch schaffen sie Transparenz im Unternehmen, in denen die Kundenbeziehung das wichtigste Strukturierungskriterium ist, wie z.B. bei Unternehmensberatungen, Service-Dienstleistern etc.
Wissensmanagement-Lösung: Erfahungsberichte
Der Erfahrungsbericht ist eine Methode, die den Transfer von Erfahrungswissen fördert. Dabei berichtet ein Experte, z.B. ein ausscheidender Mitarbeiter, mündlich von einem vorher als relevant identifizierten Wissensgebiet. Die Zuhörer, z.B. nachfolgende oder neue Mitarbeiter, werden im Anschluss gebeten bestimmte Aspekte aus den Erzählungen herauszufiltern (z.B. Schlussfolgerungen ,Erfolgsfaktoren, Barrieren). Dadurch wird vermieden, dass Erfahrungen des Ausscheidenden im Gespräch einfach bestätigt oder mit einem zustimmenden Nicken zur Kenntnis genommen werden. Dieses Feedback hilft dem Erzähler zu erkennen, was er im weiteren Dialog ggf. noch anders oder detaillierter verständlich machen muss, damit Erfahrungswissen vermittelt werden kann, dass nicht problemlos verbalisierbar ist.
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Wissensmanagement-Lösung: Debriefing
Ein Debriefing (Synonyme: Projektauswertung, Lessons-Learnt-Workshop, Prozessreflexion, After Action Review) ist eine Methode zur Auswertung von Erfahrungen z.B. aus Projekten. Durch die methodisch gestützte Moderation werden die gesammelten Erfahrungen der Beteiligten reflektiert. Daraus werden Schlussfolgerungen gezogen, um Erfolge zu wiederholen und aus Fehlern zu lernen.
Wissensmanagement-Lösung: Intranet
Intranets sind technische Systeme, die Informationen für einen begrenzten Nutzerkreis bereitstellen. Unternehmen nutzen Intranets, um ihren Mitarbeitern eine zentrale und passwortgeschützte Plattform zur Verfügung zu stellen. Es werden damit unterschiedliche Zielrichtungen verfolgt. Während einige Unternehmen ausschließlich abgestimmte und zentral eingestellte Inhalte im Intranet veröffentlichen, ermöglichen andere Unternehmen einer Vielzahl von Mitarbeitern Informationen einzustellen, zu kommentieren und zu verändern. Intranets werden mit unterschiedlichen IT-Systemen realisiert, in der Regel jedoch handelt es sich um Wikis, Portal-Lösungen oder Content Management Systeme.
Wissensmanagement-Lösung: Interne Seminare
Interne Seminare dienen dazu, einen Teil des Weiterbildungsbedarfs innerhalb eines Unternehmens zu decken, in dem auf die internen Ressourcen und das Wissen der Mitarbeiter im Unternehmen zurückgegriffen wird. Im Gegensatz zu externen Weiterbildungen, die häufig Inhalte vermitteln, die nur selten oder nur in geringem Maße in den Arbeitsalltag integriert werden können, wird bei internen Seminaren Wissen weitergegeben, dass sich bereits im Unternehmen bewährt hat und schneller von Kollegen übernommen werden kann.




