Wenn dieser Problembereich in Ihrem Unternehmen existiert, kommen folgende Methoden für Sie in Frage. Welche der angegebenen Lösungen am besten passt, hängt von Ihrer konkreten Situation an.Empfehlung:
Machen Sie sich mit den Lösungen vertraut.
Prüfen Sie, welche Lösung am besten zu Ihrem Unternehmen passt.
Prüfen Sie, wie die ausgewählte Lösung an Ihre konkrete Situation angepasst werden sollte.
Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit Experten und anderen KMU im Rahmen einer Wissenswerkstatt, um die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Wissensmanagement-Lösung: Expertenkreise
Expertenkreise (Synonyme und verwandte Begriffe: Themennetzwerke, Communities of Practice, Wissensgemeinschaften, Knowledge Communites, Qualitäts- und Innovationszirkel) sind interne Gruppen von Mitarbeitern, die Wissen zu bestimmten Themen und Fragestellungen im Unternehmen austauschen und weiterentwickeln.
Im Unterschied zu befristeten Projektteams sind Expertenkreise längerfristiger, flexibler und über die Grenzen von Organisationseinheiten hinweg angelegt.
Wissensmanagement-Lösung: Wissensbilanz
Die Wissensbilanz ist ein Instrument, mit dem das intellektuelle Kapital eines Unternehmens erfasst, bewertet und in strukturierter Form dargestellt wird. Wissensbilanzen können intern eigesetzt werden, um Schwachstellen und Potenziale aufzudecken, als auch als externes Berichtsinstrument z.B. für Kapitalgeber dienen.
Wissensmanagement-Lösung: Ideenmanagement
Wissensmanagement-Lösung: 6 Denkhüte
Die sog. „Denkhüte von De Bono“ (engl. Six Thinking Hats) ist eine von Edward de Bono 1986 vorgestellte Kreativitätstechnik. Es handelt sich dabei um eine Gruppendiskussion, bei der nach einander verschiedene Perspektiven eingenommen werden (repräsentiert durch sechs verschiedenfarbige Hüte). Der Wechsel der Perspektiven fördert einen effizienten Dialog. Gleichzeitig stellt die Methode sicher, dass kein Blickwinkel außer Acht gelassen wird und in konstruktiver Weise für die Entwicklung neuer Ideen genutzt wird.
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Wissensmanagement-Lösung: Erfahungsberichte
Der Erfahrungsbericht ist eine Methode, die den Transfer von Erfahrungswissen fördert. Dabei berichtet ein Experte, z.B. ein ausscheidender Mitarbeiter, mündlich von einem vorher als relevant identifizierten Wissensgebiet. Die Zuhörer, z.B. nachfolgende oder neue Mitarbeiter, werden im Anschluss gebeten bestimmte Aspekte aus den Erzählungen herauszufiltern (z.B. Schlussfolgerungen ,Erfolgsfaktoren, Barrieren). Dadurch wird vermieden, dass Erfahrungen des Ausscheidenden im Gespräch einfach bestätigt oder mit einem zustimmenden Nicken zur Kenntnis genommen werden. Dieses Feedback hilft dem Erzähler zu erkennen, was er im weiteren Dialog ggf. noch anders oder detaillierter verständlich machen muss, damit Erfahrungswissen vermittelt werden kann, dass nicht problemlos verbalisierbar ist.
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Wissensmanagement-Lösung: Diskussionforen
Ein Diskussionsforum ermöglicht Mitarbeitern ihre Gedanken, Meinungen und Erfahrungen über ein IT-System auszutauschen und zu archivieren. Die Kommunikation findet dabei asynchron statt, dass heißt sie verläuft in der Regel unabhängig von vereinbarten Terminen und Besprechungen.
Wissensmanagement-Lösung: Wissensstrukturierung
Für viele Unternehmen ist es wichtig zunächst zu klären, welche Wissensfelder intern bestehen und welchen Entwicklungsstand diese aufweisen. Durch eine Wissensstrukturierung legt man durch eine größere Transparenz in Bezug auf wichtige Wissensfelder eine Grundlage für die Verbesserung des Wissensaustauschs zwischen Mitarbeitern aber auch für die kontinuierliche Entwicklung der Wissensbasis des Unternehmens.
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Wissensmanagement-Lösung: Wiki
Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“) ist ein System, in dem die Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch geändert werden können. Wikis sind Hypertext-Systeme, (d.h. die Inhalte sind verlinkt.). Eine Visionshistorie ermöglicht, dass Veränderungen ggf. auch wieder rückgängig gemacht werden können. Wikis gehören zu den IT-Lösungen, die auch mit dem Begriff „Web 2.0“ bezeichnet werden, weil sie im besondere Maße die Zusammenarbeit von Menschen über das Internet fördern. Das bekannteste Wiki ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org). In Unternehmen werden Wikis u.a. dazu verwendet, um den Wissensaustausch und die gemeinsame Wissensentwicklung zu fördern.
Wissensmanagement-Lösung: Definition von Wissenszielen
Die Definition von Wissenszielen ist eine wichtige Voraussetzung für eine zielgerichtete Wissensentwicklung im Unternehmen. Im folgenden werden wichtige Aspekte beschrieben, die bei der Definition von Wissenszielen im Unternehmen beachtet werden sollten.
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Wissensmanagement-Lösung: Future Backwards
Die Methode „Future Backwards“ dient der pragmatischen, strategischen Planung eines Unternehmens. Durch die Methode wird das Wissen von Mitarbeitern über die Vergangenheit, die aktuelle Situation und die Zukunft effizient genutzt.
„Future Backwards“ wird mit einer oder mehreren Gruppen von je ca. 5 Mitarbeitern durchgeführt. In 7 Schritten werden die aktuelle Situation des Unternehmens, die Vergangenheit und die Zukunft untersucht. Daraus entstehen neue Handlungsoptionen und Entwicklungswege.
Wissensmanagement-Lösung: Scrum
Scrum wird vor allem in der Produkt- und Software-Entwicklung angewendet, um komplexe Anforderungen unter Zeitdruck und im Team umzusetzen.
Vor allem in Projekten, wie z.B. in der Entwicklungs- und Softwarebranche kann selten nach einem festen Plan vorgegangen werden. Ideen kommen nicht auf Knopfdruck und Versuche enden nicht immer erfolgreich. Das Ziel von Scrum ist es, die Flexibilität, die Effizienz und die Problemlösungskompetenz von Team-Mitgliedern zu fördern und die Selbstorganisation eines gesamten Teams sicherzustellen.




